Brandkatastrophe Crans-Montana: Schweizer Fachteams unter Koordination des BABS besuchen Patientinnen und Patienten aus der Schweiz in ausländischen Verbrennungszentren
Bern, 22.01.2026 — Die Schweiz hat zwei Swiss Contact Teams (SCTs) aufgebaut und entsendet sie in die europäischen Verbrennungszentren, die nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana in der Schweiz wohnhafte Patientinnen und Patienten behandeln. Dank internationaler Unterstützung konnten die Schwerverletzten die bestmögliche medizinische Versorgung in einer spezialisierten Klinik erhalten.
Medienmitteilungen
Verschlechterte Bedrohungslage: Befristete Mehrwertsteuer-Erhöhung zur Stärkung der Sicherheit
Angesichts der verschlechterten geopolitischen Lage will der Bundesrat die Sicherheit und Verteidigung der Schweiz substanziell stärken. Dafür sind zusätzliche Mittel von rund 31 Milliarden Franken nötig – für zivile Bundesstellen mit Sicherheitsaufgaben sowie für die Armee. Zur Finanzierung sieht der Bundesrat eine befristete, zweckgebundene Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,8 Prozentpunkte ab 2028 für zehn Jahre vor. Diese zusätzlichen Einnahmen fliessen in einen verschuldungsfähigen Rüstungsfonds. Gemeinsam mit dem Entlastungspaket 2027 wird dadurch die Basis für einen ausgeglichenen Bundeshaushalt geschaffen. An seiner Sitzung vom 28. Januar 2026 hat der Bundesrat das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS beauftragt, dazu bis Ende März eine Vernehmlassungsvorlage auszuarbeiten.
Brandkatastrophe Crans-Montana: Schweizer Fachteams unter Koordination des BABS besuchen Patientinnen und Patienten aus der Schweiz in ausländischen Verbrennungszentren
Die Schweiz hat zwei Swiss Contact Teams (SCTs) aufgebaut und entsendet sie in die europäischen Verbrennungszentren, die nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana in der Schweiz wohnhafte Patientinnen und Patienten behandeln. Dank internationaler Unterstützung konnten die Schwerverletzten die bestmögliche medizinische Versorgung in einer spezialisierten Klinik erhalten.
Crans-Montana: 35 Patientinnen und Patienten konnten im Rahmen des europäischen Zivilschutzmechanismus in spezialisierte Kliniken in Belgien, Deutschland, Frankreich und Italien gebracht werden
Dank grosser Unterstützung zahlreicher europäischer Länder wurden seit dem 2. Januar 2026 35 Patientinnen und Patienten über den Prozess des Union Civil Protection Mechanism (UCPM) von Spitälern in der Schweiz in spezialisierte Kliniken in Belgien, Deutschland, Frankreich und Italien verlegt. Zahlreiche Staaten haben der Schweiz Hilfsangebote gemacht.
Themen

Top-Vorhaben BABS
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS verantwortet auf Stufe Bund mehrere Gross- und Teilprojekte sowie Vorhaben – zum Beispiel den Werterhalt Polycom 2030, die Entwicklung sowie die Implementierung eines Sicheren Datenverbundnetzes (SDVN) oder die Erstellung eines Lageverbund-Systems.

Kompetenzzentrum Ausbildung
Das Eidg. Ausbildungszentrum Schwarzenburg bietet Ausbildungen im Bereich Zivil- und Bevölkerungsschutz an. Die Infrastruktur steht auch für Tagungen und Seminare zur Verfügung."

Das Labor Spiez
Der Geschäftsbereich LS erarbeitet und sichert das für die wissenschaftlichtechnischen Aspekte des ABC-Schutzes erforderliche Grundlagenwissen und stellt es den Partnern im Bevölkerungsschutz sowie weiteren zivilen und militärischen Behörden zur Verfügung. Er unterstützt die nationalen Behörden und die Armee insbesondere bei der Beschaffung von ABC-Schutzmaterial. Für den Fall eines Ereignisses mit akuter ABC-Gefährdung stellt der GB LS in Zusammenarbeit mit dem Geschäftsbereich NEOC, dem Kompetenzzentrum ABC-KAMIR der Armee und weiteren Partnern die Einsatzbereitschaft der notwendigen Mittel des Bundes sicher. Er unterstützt mit fachtechnischer Beratung und Laboruntersuchungen die nationalen Behörden und internationale Organisationen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung von Rüstungskontroll- und Nonproliferations- Abkommen für ABC-Waffen. Der GB LS beteiligt sich regelmässig an Missionen internationaler Organisationen in den Bereichen ABC-Schutz, ABC-Rüstungskontrolle, Umwelt-Assessment und Capacity Building.

Nationale Alarmzentrale und Ereignisbewältigung NEOC
Der Geschäftsbereich NEOC befasst sich mit der Früherkennung und Beurteilung von bevölkerungsschutzrelevanten Ereignissen, die den Schutz der Bevölkerung und ihrer Lebensgrundlagen beeinträchtigen können. Er stellt die bevölkerungsschutzrelevante Lage zuhanden der Behörden des Bundes und der Kantone dar und stellt den Lageverbund Schweiz sicher. Der GB NEOC warnt die Behörden und warnt, alarmiert und informiert die Bevölkerung bei unmittelbar drohender Gefahr. Bei Ereignissen mit erhöhter Radioaktivität ordnet er Sofortmassnahmen für die Bevölkerung an. Er betreibt die Einsatzorganisation Nationale Alarmzentrale (NAZ) und stellt im Rahmen der Krisenorganisation Bund die Führungsfähigkeit des Bundes bei Katastrophen und in Notlagen von nationaler Tragweite sicher, sowie in Zusammenarbeit mit weiteren bundesinternen und externen Partnern die Einsatzbereitschaft der notwendigen Sondermittel des Bundes. Er ist zuständig für den Koordinierten Sanitätsdienst und stellt die Geschäftsstellen ABC-Schutz Schweiz und Schutz kritischer Infrastrukturen sicher; in diesen Bereichen unterstützt er die verschiedenen Partner des Verbundsystems Bevölkerungsschutz sowohl bei der Vorbereitung auf allfällige Ereignisse als auch bei deren Bewältigung.

Dienstmanager Zivilschutz (DIM ZS)
Willkommen auf der Homepage des Projekts Digitalisierung Zivilschutz – kurz DIZIS. Um die Digitalisierung umsetzen zu können, wird der «Dienstmanager Zivilschutz» (DIM ZS) entwickelt. Eine App für Ihren Zivilschutzdienst.
Krieg in der Ukraine
Beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS sowie bei den Kantonen und Gemeinden gehen im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine zahlreiche Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern ein. Aktuelle Informationen zum Bevölkerungsschutz finden Sie auf dieser Seite.




