5. Krisenstab
Bei einem Notfall ist die betroffene Institution auf vielen Ebenen gefordert. Vor allem bei länger andauernden Krisenlagen kann das Aufbieten eines institutionsinternen Krisenstabes hilfreich sein, um sicherzustellen, dass alle anfallenden Aufgaben zielgerichtet koordiniert, strukturiert und erledigt werden.
Hinweise
- Die Stabsarbeit ist eine bewährte Methode im Krisenmanagement. Weiterführende Informationen finden Sie in den Ausbildungsunterlagen des Bevölkerungsschutzes.
- Mit dem vorliegenden Formular richten Sie einen institutionseigenen Krisenstab ein, benennen Funktionsträgerinnen und Funktionsträger aus dem eigenen Personal und definieren deren Aufgaben im Ereignisfall. Der Krisenstab kann parallel zu den Krisenstäben der Einsatzkräfte oder – bei einem Grossereignis – der Gemeinde bzw. des Kantons operieren. Der Informationsaustausch zwischen den beteiligten Krisenstäben ist zwingend sicherzustellen.
- Es stehen zwei Varianten des Formulars zur Verfügung: ein erweitertes für grössere Krisenstäbe sowie ein kompaktes für kleinere Stäbe. Wählen Sie nur eine Version aus.
- Auf Seite 2 finden Sie Beispiele für Aufgaben, die im Krisenfall zu übernehmen sind. Diese können individuell zugewiesen werden; eine Person kann dabei mehrere Funktionen übernehmen.
- Es empfiehlt sich, die verantwortliche Person für den vorliegenden Notfallplan als Leiterin oder Leiter des Krisenstabs einzusetzen.
- Halten Sie dieses Dokument laufend aktuell und informieren Sie die betroffenen Personen über ihre jeweiligen Aufgaben.
- Üben Sie regelmässig: Nur durch periodische Übungen kann die Krisenbewältigung im Ernstfall effektiv verbessert werden.
- Sofern Sie ein Kulturgut von nationaler Bedeutung gemäss KGS-Inventar betreuen, haben Sie Anspruch auf eine kostenlose Ausbildung in Stabsarbeit durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das Eidg. Ausbildungszentrum EAZS
