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Veröffentlicht am 7. Oktober 2025

Umgang mit Gefährdungen und Risiken im Bevölkerungsschutz

Die Zunahme an Ereignissen mit negativen Auswirkungen für Mensch, Tier und Umwelt zeigt, dass es wichtig ist, sich sowohl der aktuellen als auch der künftigen Gefährdungen und damit verbundenen Risiken bewusst zu sein.

Auch die Schweiz ist immer wieder von Ereignissen betroffen, welche die Bevölkerung und ihre Lebensgrundlagen gefährden oder zumindest den Alltag erheblich einschränken. Naturgefahren, technische Störungen oder auch geopolitische Spannungen können sich – häufig unerwartet – zu Katastrophen und Notlagen entwickeln. Trends wie beispielsweise die zunehmende Vernetzung unserer Gesellschaft, die steigende Abhängigkeit von immer komplexeren Systemen oder die fortschreitende Urbanisierung und damit verbundene Konzentration von Menschen und Sachwerten erhöhen das Schadenspotenzial solcher Ereignisse.

Die Bewältigung von Katastrophen und Notlagen zum Schutz der Bevölkerung und deren Lebensgrundlagen in der Schweiz zählt daher zu den grössten Herausforderungen im Bevölkerungsschutz. Für einen gezielten Umgang mit Grossereignissen, Katastrophen und Notlagen oder bewaffneten Konflikten ist es zentral, sich der relevanten Gefährdungen und deren Risiken bewusst zu sein.

Mittels integralem Risikomanagement wird sichergestellt, dass Risiken regelmässig und systematisch überprüft und ihnen mittels aufeinander abgestimmten Massnahmen aus den Bereichen der Vorbeugung, Bewältigung und Regeneration begegnet werden kann.

Risiko- und Gefährdungsanalysen bilden dabei die Grundlage für eine risikobasierte Massnahmenplanung und Ereignisbewältigung zum Schutz der Bevölkerung und ihrer Lebensgrundlagen und damit für eine gut vorbereitete und resiliente Schweiz.

Weitere Informationen

Kontakt

Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS
Guisanplatz 1B
CH - 3003 Bern