Referentinnen und Referenten #BSK25
Als Referentinnen und Referenten werden Expertinnen und Expertinnen aus dem Bevölkerungsschutz, der Wissenschaft und aus Nichtregierungsorganisationen auftreten; darunter auch Bevölkerungsschützerinnen und Bevölkerungsschützer, die Erfahrungen vor Ort bei schweren Erdbeben gemacht haben.
Dr. Daniel Möckli leitet seit 2024 den Think Tank des CSS der ETH Zürich. Er befasst sich mit geopolitischen und geoökonomischen Entwicklungen, Fragen der globalen Ordnung und europäischen Sicherheit sowie der Schweizer Sicherheitspolitik. Zuvor war er von 2021 bis 2024 Chef des Policy Planning im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), wo er für Strategieentwicklung und geopolitische Analysen zuständig war.
Dr. Stefan Brem ist Chef des Fachbereichs Weiterentwicklung Bevölkerungsschutz im Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS). Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Forschung, Risikogrundlagen sowie Strategieentwicklung. Dieses Fachwissen bringt er in verschiedenen Gremien ein – unter anderem in der Nationalen Plattform Naturgefahren (PLANAT). Zuvor war er unter anderem tätig beim Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA.
Blaise Duvernay ist der Leiter der Koordinationsstelle für die Erdbebenvorsorge des Bundes beim Bundesamt für Umwelt (BAFU). Seine Schwerpunkte liegen in der Koordination vom Massnahmenprogramm Erdbebenrisikomanagement des Bundes und in der Erarbeitung von Grundlagen zum Schutz vor Erdbeben. Zuvor war er als Bauingenieur in privaten Büros in den Bereichen Schutz vor Naturgefahren und Geotechnik tätig.
Sabine Ryser leitet den Fachbereich Suche, Rettung und nationale Katastrophenhilfe beim Schweizerischen Roten Kreuz. In dieser Funktion ist sie zuständig für das Krisenmanagement beim SRK und setzt die Massnahmen im Rahmen der rôle d’auxiliaire des pouvoirs publics mit den Partnern innerhalb des SRK-Verbundes und Behörden im Ereignis- und Krisenfall um. Sabine Ryser kommt aus dem Bereich Anästhesie/Rettungsdienst, hat eine pädagogische Ausbildung und einen CAS Krisenmanagement und organisationale Resilienz abgeschlossen. Sie ist aktive Rettungshundeführerin bei REDOG und Präsidentin der Regionalgruppe Solothurn. Seit 8 Jahren ist sie im Gemeinderat und führt den Bereich Gesundheit im Regionalen Führungsstab.
Prof. Dr. Stefan Wiemer ist Direktor des Schweizerischen Erdbebendienstes an der ETH Zürich und hat die Professur für Seismologie am Departement für Erd- und Planetenwissenschaften der ETH Zürich inne. Er übernimmt eine tragende Rolle in verschiedenen nationalen und internationalen Forschungsprojekten und prägt damit die Erdbebenforschung, -vorsorge und -bewältigung auf (inter)nationaler Ebene.
Dr. Michèle Marti leitet die Gruppe Kommunikation sowie die Forschungsgruppe Risikokommunikation beim Schweizerischen Erdbebendienst an der ETH Zürich. Michèle Marti publizierte mehrere wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit der Kommunikation von Erdbebenrisiken sowie der Wahrnehmung von Naturgefahren befassen.
Sabrina Boujenfa ist im Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) bei armasuisse Wissenschaft + Technologie tätig. Dort leitet sie die Innovation Mitholz und ist zudem verantwortlich für die unbemannte Kampfmittelbeseitigung sowie für die Detektion, Bewertung und sichere Handhabung von CBRNE-Gefahren im Schweizer Drohnen- und Robotik-Zentrum des VBS.

Thomas Kühni ist Geschäftsführer der Schadensorganisation Erdbeben und engagiert sich seit Jahren für die Weiterentwicklung der Erdbebenvorsorge in der Schweiz. Zuvor war er selbstständiger Unternehmer in den Bereichen Dienstleistungen für Versicherungen sowie Entwicklungen und Consulting für den Sicherheitsbereich tätig. Dank seiner 10 Jahre als Berufsoffizier in verschiedenen Funktionen bringt er fundierte, sicherheitspolitische Expertise mit.

Barbara Teuscher ist seit 2021 Wissenschaftliche Mitarbeiterin Lagezentrum im Geschäftsbereich Nationale Alarmzentrale und Ereignisbewältigung des BABS. Mit Abschlüssen in Betriebswirtschaft und Geographie unterstützt sie IT-Projekte im Bereich Lageverfolgung und -darstellung. Im Projekt Mobilitätsanalyse ist sie Teilprojektleiterin Anwendervertretung.

Florian Plattner arbeitet seit über 20 Jahren im VBS in verschiedenen Funktionen im Bereich Lage. Er hat internationale Sicherheitspolitik in den USA und der Schweiz studiert, leitet seit 2014 das Melde- und Lagezentrum im Geschäftsbereich Nationale Alarmzentrale und Ereignisbewältigung des BABS und ist Einsatzleiter in der Einsatzorganisation der Nationalen Alarmzentrale (NAZ). Im Projekt Mobilitätsanalyse ist er Projektleiter.

Markus Meile ist seit 2016 Stabschef der städtischen Führungsorganisation im Sicherheitsdepartement der Stadt Zürich und verfügt über langjährige Führungserfahrung in sicherheitsrelevanten Bereichen. Zuvor war er unter anderem Leiter des Unternehmensleitungsstabes bei armasuisse und Stabschef des Planungsstabes der Armee. Er verfügt über einen Master in Katastrophenvorsorge (Universität Bonn/DE), einen MBA (Cranfield University/GB) sowie ein aktuelles CAS in Krisenmanagement und Organisationaler Resilienz (Hochschule Luzern).

Thomas Herren ist Chef des Fachbereichs Ressourcenmanagement Bund bei der Nationalen Alarmzentrale und Ereignisbewältigung (NEOC) im Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS). Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Ressourcenmanagement, Notfall- und Krisenmanagement sowie nationale Vorsorgeplanungen. Als Einsatzleiter in der Einsatzorganisation der Nationalen Alarmzentrale (NAZ) führt er diese im Einsatz im Sinne des C NAZ und stellt die Erfüllung der Einsatzorganisation der NAZ sicher.
Yves Steiger, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Fachbereichs Ressourcenmanagement Bund bei der Nationalen Alarmzentrale und Ereignisbewältigung (NEOC). Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Ressourcenmanagement und nationale Vorsorgeplanungen, namentlich im Bereich Erdbeben. Seine Fach- und Einsatzkenntnisse bringt er in verschiedenen Gremien ein – unter anderem in der nationalen Vorsorgeplanungen Erdbeben (NVP) und bei der Unterstützung von Bundesverwaltungen bei der Vorbereitung auf Krisen wie z. B. BLV bei einer hochansteckende Tierseuche.






