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Bis zu 100 Zivilschützer, 350 Diensttage bis Ende März

Der Zivilschutz Schaffhausen ist bereits seit einem Monat im Einsatz gegen die Corona-Pandemie. Die Zivilschützer mit dem schwarz-gelben Widderwappen auf dem Ärmel betreiben die kantonale Hotline und sind mit einem grossen Aufgebot im Kantonsspital präsent. Sie unterstützen das Spitalpersonal und regeln beispielsweise die Zugänge zum Spital und zur Corona-Notfallstation.

06.04.2020 | Kommunikation BABS

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Der Widder aus dem Kantonswappen ziert auch den Badge des Zivilschutzes.

Der Eingang zur Corona-Notfallstation befindet sich in einer umgebauten Garage des Spitals Schaffhausen. Diese Station wurde eingerichtet, um die anderen Zugänge zu entlasten und die Corona-Verdachtsfälle möglichst rasch zu separieren. Im Eingangsbereich stehen Stühle und Tische bereit. Erste Gesundheitsfragen werden beantwortet, das Spitalpersonal nimmt allenfalls einen Abstrich vor. Die Auslastung der Station variiert stark. Das Zivilschutzpersonal hat hier bereits Tage absolviert, an denen fast 50 Personen die Station aufsuchten.

Bis zu 100 Zivilschützer standen in Schaffhausen bereits im Einsatz, es wurden über 350 Diensttage absolviert. Momentan wird die Zusammenarbeit mit der Armee eingespielt: Seit einigen Tagen stehen auch Spitalsoldaten im Einsatz und unterstützen ebenfalls das Kantonsspital in Schaffhausen. Daneben konzentriert sich die Einsatzleitung bereits auf die Durchhaltefähigkeit für den weiteren Einsatz. Da die Zahl der Neueintretenden in der Notfallstation kurzfristig stark zurückgegangen ist, wurde der Einsatz von in der Regel 10 Zivilschützern anfangs April unterbrochen. Im Bedarfsfall ist der Zivilschutz aber sofort wieder zur Stelle.