Unterlagen Ereignisbewältigung

Auf dieser Seite finden Sie Dokumente aus dem Bereich Ereignisbewältigung, zu den Themen Notfallschutz bei Kernkraftwerken, Evakuierungen, Erdbebenbewältigung und Ressourcenmanagement Bund.

Grossräumige Evakuierung

Das nationale Planungs- und Massnahmenkonzept für eine grossräumige Evakuierung bei einem KKW-Unfall (Stand 1. Juni 2016) richtet sich an die zuständigen Stellen von Bund, Kantonen und Gemeinden sowie an weitere betroffene Notfallschutzpartner. Das Konzept basiert auf dem „Notfallschutzkonzept bei einem KKW-Unfall in der Schweiz“ (Stand 23. Juni 2015) und liefert Hintergrundinformationen, Grundlagen und Vorgaben, die dazu dienen, Evakuierungsplanungen im Falle eines KKW-Unfalls zu erstellen. Es beschreibt insbesondere Massnahmen für die Bereiche Kommunikation, Evakuierungsgebiet, Transportwesen, Aufnahmegebiet und besondere Einrichtungen.
 

Basierend auf dem nationalen Planungs- und Massnahmenkonzept „Grossräumige Evakuierung bei einem KKW-Unfall“ wurde ein Leitfaden erstellt, der den Kantonen als Grundlage für ihre Vorsorge- und Einsatzplanungen für grossräumige Evakuierungen dienen soll. Der Leitfaden kann gefährdungsunabhängig eingesetzt werden.

Planung von kleineren Evakuierungen

Eine der komplexesten Aufgaben, mit der ein Führungsorgan konfrontiert werden kann, ist die Planung und Durchführung einer Evakuierung. Um insbesondere den kommunalen und regionalen Führungsorganen eine Hilfestellung zu bieten, hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS in Zusammenarbeit mit kantonalen Vertretern eine „Planungsgrundlage Evakuierung“ erarbeitet. Das Dokument definiert die Begrifflichkeit, zeigt auf, bei welchen Szenarien welche Arten von Evakuierung in Frage kommen und welche Aspekte bei der Erstellung einer Evakuierungsplanung sowie bei der Durchführung von Evakuierungen berücksichtigt werden müssen. Weiter werden gewisse Planungs-Eckwerte angegeben sowie eine mögliche einsatzbezogene Stabsgliederung und Aufgabenzuweisung aufgezeigt.

Handbuch zur Gebäudebeurteilung nach Erdbeben

Bei einem starken Erdbeben müssen die notwendigen Massnahmen für die Ereignisbewältigung rasch und effizient getroffen werden. Unmittelbar nach der Abschätzung des Zerstörungsausmasses und der Bergung und Rettung der Betroffenen muss unter anderem die Bewohnbarkeit von Gebäuden im Schadengebiet beurteilt werden. Zu diesem Zweck haben das Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS, die Vereinigung kantonaler Feuerversicherungen VKF und der Schweizerische Versicherungsverband SVV gemeinsam das „Handbuch zur Gebäudebeurteilung nach Erdbeben“ erarbeitet. Neben Grundlageninformationen enthält es insbesondere eine umfassende „Checkliste Bewohnbarkeit“: Im Auftrag des für das Schadengebiet zuständigen Führungsorgans können Baufachleute damit die betroffenen Wohngebäude nach dem Ampelsystem rasch und systematisch beurteilen. Als Arbeitsdokumente für den Einsatzfall stehen die „Checkliste Bewohnbarkeit“ sowie die „Anschläge für die Gebäudemarkierung“ (grün / gelb / rot) als separate Dokumente zum Download bereit.


Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS Geschäftsbereich Bevölkerungsschutzpolitik
Kommunikation
Monbijoustrasse 51A
CH-3003 Bern
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