print preview

Schutzbauten

Schutzräume und Schutzanlagen

Schutzbauten werden primär für den Fall des bewaffneten Konflikts erstellt, können aber auch bei Katastrophen und in Notlagen als Notunterkünfte genutzt werden. Sie müssen der Wirkung moderner Waffen standhalten, d. h. vor allem Schutz gegen ABC-Kampfstoffe und Nahtreffer konventioneller Waffen bieten.

Der Bevölkerungsschutz unterscheidet zwischen Schutzräumen und Schutzanlagen Schutzräume dienen zum Schutz der Bevölkerung und von Kulturgütern. Die bekannteste Art von Schutzraum ist der private Schutzraum im Keller von Ein- und Mehrfamilienhäusern. Grössere, private oder öffentliche Schutzräume verfügen über bis zu 200 Schutzplätze. Die Schutzräume sind so ausgelegt, dass sie grundsätzlich auch längere Aufenthalte ermöglichen.

Mit den Schutzanlagen werden primär die Führungsfähigkeit und die Bereitschaft der Mittel des Bevölkerungsschutzes sichergestellt.

Landesweit gibt es rund 370'000 Personenschutzräume, zudem gut 1700 Schutzanlagen. Damit sind heute in dieser Schutzinfrastruktur nur noch örtliche Lücken zu füllen.

Bund liefert Planungsgrundlage

Die technischen Grundlagen für die Planung, Erstellung und Werterhaltung dieser Infrastruktur werden im Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS erarbeitet. Der Bund koordiniert, genehmigt, finanziert und überwacht die Massnahmen der baulichen und technischen Infrastruktur und genehmigt prüfpflichtige Einbauteile für Schutzbauten. Die Kantone und Gemeinden setzen die Vorgaben mit der Unterstützung des Bundes um.

Strategie Schutzbauten

Die Strategie Schutzbauten soll die längerfristige Weiterentwicklung der Schutzbauten, das heisst der Schutzräume, Kommandoposten (KP) und Bereitstellungsanlagen (BSA) auf der Basis des neuen Bevölkerungsschutz- und Zivilschutzgesetzes (2021) und der Zivilschutzverordnung definieren. 


Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS Guisanplatz 1B
CH-3003 Bern

E-Mail

Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS

Guisanplatz 1B
CH-3003 Bern