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Schutzbauten

Jeder und jedem ein Schutzplatz

Schutzbauten werden primär für den Fall des bewaffneten Konflikts erstellt, können aber auch bei Katastrophen und in Notlagen als Notunterkünfte genutzt werden. Der Grundsatz lautet: Jeder Einwohnerin und jedem Einwohner soll ein Platz in einem Schutzraum in der Nähe des Wohnorts zur Verfügung stehen. Landesweit gibt es rund 360'000 Personenschutzräume, zudem gut 1700 Schutzanlagen. Damit sind heute in dieser Schutzinfrastruktur nur noch örtliche Lücken zu füllen.

Bund liefert Planungsgrundlage

Die technischen Grundlagen für die Planung, Erstellung und Werterhaltung dieser Infrastruktur werden im Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS erarbeitet. Der Bund koordiniert, genehmigt, finanziert und überwacht die Massnahmen der baulichen und technischen Infrastruktur und genehmigt prüfpflichtige Einbauteile für Schutzbauten. Die Kantone und Gemeinden setzen die Vorgaben mit der Unterstützung des Bundes um.

Strategie Schutzbauten

Die Strategie Schutzbauten stellt die längerfristige Weiterentwicklung der Schutzbauten, das heisst der Schutzräume, Kommandoposten (KP) und Bereitstellungsanlagen (BSA) auf der Basis des neuen Bevölkerungsschutz- und Zivilschutzgesetzes (2021) und der Zivilschutzverordnung sicher. Diese Arbeiten des BABS und der Kantone dauern bis 2026.


Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS Guisanplatz 1B
CH-3003 Bern

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